Das Franjo Pooth Vermögen lässt sich nicht seriös auf eine feste Summe bringen. Offizielle Zahlen gibt es nicht. Was öffentlich bekannt ist: Nach der Insolvenz seiner Firma Maxfield war Franjo Pooth finanziell stark belastet, hohe Forderungen standen im Raum, und ein großes eigenes Vermögen ist heute nicht klar belegt. Trotzdem bleibt sein Name spannend. Nicht wegen einer einfachen Millionenzahl, sondern wegen der Geschichte dahinter: Aufstieg, Absturz, Neustart, Familienmarke — und natürlich die dauerhafte Verbindung zu Verona Pooth.
Franjo Pooth im Porträt: Vom Unternehmer zum öffentlichen Fall
Franjo Pooth wurde am 20. Juli 1969 als Franz-Josef Pooth geboren. In der deutschen Öffentlichkeit kennt man ihn vor allem als Ehemann von Verona Pooth. Das ist richtig, aber nur ein Teil der Geschichte.
Vor der großen Medienaufmerksamkeit war Pooth ein Unternehmer mit Ambitionen. Er kam aus Meerbusch-Büderich, studierte Architektur, beendete das Studium jedoch nicht und arbeitete später im Umfeld von Internet, Kommunikation und Agenturen. Eine typische Vita für jemanden, der früh gespürt hat, dass Geschäft und Inszenierung zusammengehören können.

Sein bekanntestes Projekt wurde die Maxfield GmbH. Das Unternehmen verkaufte MP3-Player — damals ein Markt mit viel Tempo, viel Lifestyle und viel Fantasie. Maxfield wirkte jung, modern, sichtbar. Franjo Pooth passte in dieses Bild: geschäftstüchtig, mediennah, selbstbewusst.
Und dann war da Verona Pooth. Ihre Bekanntheit machte vieles größer. Die Aufmerksamkeit. Die Chancen. Später auch die Krise.
| Punkt | Information |
| Voller Name | Franz-Josef „Franjo“ Pooth |
| Geboren | 20. Juli 1969 |
| Bekannt als | Unternehmer, Ehemann von Verona Pooth |
| Bekanntestes Unternehmen | Maxfield GmbH |
| Frühere Branche | MP3-Player und Unterhaltungselektronik |
| Spätere Projekte | Thunder Studios, Pacific Healthcare |
| Zentrale Vermögensfrage | Kein offiziell bestätigtes aktuelles Vermögen |
Franjo Pooth Vermögen: Warum die genaue Summe offen bleibt
Wer nach Franjo Pooth Vermögen sucht, erwartet oft eine klare Zahl. Genau die gibt es aber nicht.
Öffentliche Schätzungen sind uneinheitlich. Manche nennen niedrige Millionenbeträge, andere arbeiten mit deutlich höheren Zahlen. Belastbar ist das selten. Bei Franjo Pooth kommt hinzu, dass seine finanzielle Geschichte nicht nur aus Einnahmen besteht. Man muss auch Schulden, Bürgschaften, Forderungen und die Folgen der Maxfield-Insolvenz mitdenken.
Nach der Pleite von Maxfield im Jahr 2008 soll Pooth sein eigenes Vermögen verloren haben. Es ging um hohe Summen. Berichtet wurde von ehemals über 17 Millionen Euro Schulden, später auch von Forderungen der Gläubiger in zweistelliger Millionenhöhe.
Besonders bekannt wurde die Entscheidung, dass Franjo Pooth 1,8 Millionen Euro an die Commerzbank zahlen musste. Hintergrund war eine private Bürgschaft. Auch mit der Stadtsparkasse Düsseldorf gab es eine viel beachtete Einigung: Obwohl Pooth für einen großen Teil der Schulden persönlich gebürgt hatte, akzeptierte die Sparkasse später eine Zahlung von 820.000 Euro, weil er als vermögenslos galt.
Das ist der Punkt, an dem man vorsichtig bleiben muss. Ein Unternehmer kann neue Projekte starten. Er kann wieder sichtbar werden. Er kann geschäftlich aktiv sein. Aber daraus folgt nicht automatisch ein großes Privatvermögen.
| Vermögenspunkt | Einordnung |
| Offiziell bestätigte Summe | Nicht bekannt |
| Frühere finanzielle Belastung | Sehr hoch, besonders nach Maxfield |
| Öffentlich belegtes großes Eigenvermögen | Nicht klar nachgewiesen |
| Rolle von Verona Pooth | Öffentlich wichtig, finanziell getrennt zu betrachten |
| Seriöse Einschätzung | Keine feste Summe, nur vorsichtige Einordnung möglich |
Maxfield: Erst Erfolg, dann der tiefe Bruch
Maxfield war der Moment, in dem Franjo Pooth nicht mehr nur als Mann an der Seite einer Prominenten wahrgenommen wurde. Er hatte ein eigenes Unternehmen, ein greifbares Produkt, öffentliche Aufmerksamkeit.
2003 gründete er die Maxfield GmbH. Die Firma verkaufte vor allem MP3-Player. Mitte der 2000er-Jahre war das ein attraktives Geschäftsfeld. Musik wurde digital, mobile Geräte waren begehrt, und Marken konnten schnell wachsen, wenn sie den Zeitgeist trafen.
Maxfield tat genau das — zumindest für eine Weile. Der Umsatz soll 2005 stark gestiegen sein. 2006 wurde Pooth sogar als Finalist beim Wettbewerb „Entrepreneur des Jahres“ genannt. Für einen Moment sah alles nach Erfolg aus.
Dann kippte die Geschichte.
Anfang 2008 meldete Maxfield wegen Überschuldung Insolvenz an. 27 Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz. 461 Gläubiger forderten insgesamt 27 Millionen Euro. Später wurde bekannt, dass den Schulden nur ein deutlich kleinerer Betrag an auffindbarem Kapital gegenüberstand.
Diese Insolvenz prägt bis heute jedes Gespräch über das Vermögen Franjo Pooth. Nicht als Randnotiz. Als Kern der Geschichte.
Was arbeitet Franjo Pooth heute?
Die Frage was arbeitet Franjo Pooth heute führt weg von alten Schlagzeilen und hin zu seinem aktuellen Leben als Unternehmer.
Franjo Pooth ist nicht vollständig aus der Geschäftswelt verschwunden. 2019 gründete er gemeinsam mit seinem Sohn San Diego das Label Thunder Studios. Später wurde er mit Pacific Healthcare in Verbindung gebracht, einem Unternehmen, das unter anderem CBD-Produkte produziert und vertreibt.
Das wirkt wie ein Versuch, geschäftlich neu anzusetzen. Kein lautes Comeback wie in den Maxfield-Jahren. Eher ein vorsichtigerer Neustart in einem Markt, der stark über Marken, Lifestyle und Vertrauen funktioniert.
Genau hier liegt die Spannung: Franjo Pooth kennt Öffentlichkeit. Er kennt Produkte. Er kennt auch die Risiken, wenn beides zu eng miteinander verschmilzt.
| Zeitraum | Berufliche Entwicklung |
| Vor Maxfield | Tätigkeiten im Internet- und Kommunikationsumfeld |
| 2003 | Gründung der Maxfield GmbH |
| 2005–2006 | Starke öffentliche Wahrnehmung als Unternehmer |
| 2008 | Insolvenz der Maxfield GmbH |
| 2019 | Thunder Studios mit Sohn San Diego |
| Seit 2022 | Pacific Healthcare und CBD-Produkte |
| Heute | Unternehmerische Projekte, selektive Medienpräsenz |
Seine heutige Arbeit lässt sich also am besten so beschreiben: Franjo Pooth ist weiterhin unternehmerisch tätig, vor allem in marken- und produktnahen Geschäftsfeldern. Wie profitabel diese Aktivitäten für ihn persönlich sind, ist öffentlich nicht verlässlich bekannt.
Wie reich ist Franjo Pooth heute?
Die kurze Antwort auf wie reich ist Franjo Pooth lautet: Es gibt keine belastbare öffentliche Zahl.
Man kann seine frühere Sichtbarkeit nicht einfach mit heutigem Reichtum gleichsetzen. Maxfield war zeitweise erfolgreich, endete aber in einer massiven Insolvenz. Spätere Projekte zeigen Aktivität, aber keine transparent belegte Vermögenshöhe.
Auch der bekannte Nachname Pooth verändert daran nichts. Prominenz erzeugt Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit kann geschäftlich helfen. Aber sie ist nicht dasselbe wie Vermögen.
Gerade bei Franjo Pooth muss man sauber trennen:
Er war ein sichtbarer Unternehmer.
Er hatte wirtschaftliche Erfolge.
Er hatte hohe finanzielle Belastungen.
Er ist weiterhin aktiv.
Aber ein großes aktuelles Eigenvermögen ist öffentlich nicht eindeutig nachgewiesen.
Das ist weniger spektakulär als manche Zahl im Netz. Dafür ehrlicher.
Franjo und Verona Pooth: Gemeinsames Image, getrennte Vermögensfrage
Verona Pooth spielt bei der öffentlichen Wahrnehmung von Franjo Pooth eine große Rolle. Anders geht es kaum. Sie ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungs- und Werbewelt. Moderatorin, Werbefigur, Unternehmerin, Medienmarke.
Darum wird auch das Vermögen Verona Pooth häufig im Zusammenhang mit Franjo gesucht. Viele sehen die Pooths als öffentliche Familie, als gemeinsames Bild: Lifestyle, Auftritte, Interviews, Bekanntheit.
Finanziell ist diese Sicht zu grob.
Nach den vorliegenden Informationen stammt das Vermögen des Haushalts Pooth maßgeblich von Verona Pooth. Sie gilt als erfolgreiche Geschäftsfrau und Medienpersönlichkeit. Gleichzeitig wurde öffentlich darauf verwiesen, dass Ehevertrag und Gütertrennung eine wichtige Rolle spielen. Das Vermögen von Verona Pooth war demnach nicht direkt von Franjo Pooths Insolvenz betroffen.
Für die Einordnung ist das entscheidend. Wer über das Franjo Pooth Vermögen spricht, sollte Verona Pooths Vermögen nicht einfach dazurechnen. Beide sind als Paar sichtbar. Ihre finanzielle Lage muss trotzdem getrennt betrachtet werden.
Warum seine Geschichte noch immer hängen bleibt
Bei manchen Unternehmern verschwinden Insolvenzen schnell aus dem öffentlichen Gedächtnis. Bei Franjo Pooth nicht.
Das liegt an der Fallhöhe. Erst der junge Unternehmer mit Millionenumsätzen. Dann die Pleite. Dann die juristische Aufarbeitung. Dazu der bekannte Familienname, die Ehe mit Verona Pooth, die Boulevardnähe.
So etwas bleibt.
Die Maxfield-Geschichte war nicht nur ein wirtschaftlicher Vorgang. Sie wurde ein Medienthema. Und Medienthemen haben ein langes Echo, besonders wenn Prominenz, Geld und persönliches Scheitern zusammenkommen.
Franjo Pooth musste später nicht nur neue Projekte aufbauen. Er musste auch gegen ein altes Bild arbeiten. Das ist schwerer als ein normaler Neustart. Ein Produkt kann neu sein. Der Name trägt trotzdem Geschichte mit.
Business-Reputation: Vertrauen baut sich langsam wieder auf
Unternehmerische Reputation ist empfindlich. Sie entsteht über Jahre und kann durch eine Krise schnell beschädigt werden.
Bei Franjo Pooth steht die Maxfield-Insolvenz bis heute im Hintergrund. Auch spätere Projekte wie Pacific Healthcare werden nicht neutral betrachtet, sondern automatisch mit seiner Vergangenheit verbunden. Das ist der Preis öffentlicher Bekanntheit.
Dazu kamen juristische Themen. Im Zusammenhang mit der Sparkassen-Affäre wurde Pooth 2009 per Strafbefehl unter anderem wegen Vorteilsgewährung und Bestechung im geschäftlichen Verkehr sowie fahrlässiger Insolvenzverschleppung verurteilt. Solche Details gehören zur Geschichte, müssen aber sachlich eingeordnet werden. Nicht ausgeschmückt. Nicht dramatisiert.
Entscheidend ist: Wer nach einer solchen Phase wieder geschäftlich aktiv wird, verkauft nicht nur Produkte. Er verkauft auch Vertrauen.
Bei Franjo Pooth ist genau das der schwierigste Teil. Seine neuen Projekte zeigen Unternehmergeist. Doch die alte Geschichte bestimmt mit, wie diese Projekte gelesen werden.
Franjo Pooth Vermögen im größeren Bild
Das Franjo Pooth Vermögen ist deshalb kein klassisches Promi-Finanzthema. Es geht nicht um eine einfache Liste von Einnahmequellen. Es geht um eine Biografie, in der geschäftlicher Ehrgeiz, öffentliche Sichtbarkeit und wirtschaftliche Folgen eng miteinander verbunden sind.
Sein früherer Erfolg war sichtbar. Sein Scheitern auch. Seine heutige Tätigkeit zeigt, dass er weiter unternehmerisch denkt. Aber zwischen Aktivität und Vermögen liegt ein großer Unterschied.

Genau deshalb sollte man bei festen Zahlen vorsichtig bleiben. Seriös ist die Aussage: Franjo Pooth ist weiterhin als Unternehmer aktiv, doch ein aktuell hohes eigenes Vermögen ist öffentlich nicht klar belegt.
Mehr muss man nicht aufblasen. Die Geschichte ist auch so interessant genug.
Häufige Fragen zu Franjo Pooth
Wie reich ist Franjo Pooth?
Das ist öffentlich nicht genau bekannt. Es gibt keine offiziell bestätigte Vermögenssumme. Wegen der Maxfield-Insolvenz, früherer Schulden und fehlender transparenter Finanzdaten sollte man hohe Schätzungen mit Vorsicht lesen.
Was arbeitet Franjo Pooth heute?
Franjo Pooth ist weiterhin unternehmerisch tätig. Bekannt sind unter anderem Thunder Studios, das er 2019 mit seinem Sohn San Diego gründete, sowie Pacific Healthcare im Bereich CBD-Produkte.
Wie verdient Franjo Pooth sein Geld?
Öffentlich bekannte Einnahmequellen hängen vor allem mit unternehmerischen Projekten, Produktgeschäften und Markenaufbau zusammen. Konkrete private Gewinne sind nicht öffentlich bestätigt.
Gehört Verona Pooths Vermögen zum Franjo Pooth Vermögen?
Nein, das sollte getrennt betrachtet werden. Verona Pooth hat ihre eigene Karriere und gilt als erfolgreiche Medien- und Geschäftsfrau. Durch Ehevertrag und Gütertrennung war ihr Vermögen nicht direkt von Franjo Pooths Insolvenz betroffen.
Fazit: Franjo Pooth Vermögen bleibt eine Geschichte mit Brüchen
Das Franjo Pooth Vermögen ist nicht spannend, weil eine besonders hohe Summe im Raum steht. Spannend ist die Entwicklung dahinter.
Franjo Pooth war einmal der sichtbar aufstrebende Unternehmer hinter Maxfield. Dann kam die Insolvenz. Hohe Forderungen. Öffentliche Kritik. Juristische Folgen. Später neue Projekte, leiser als früher, aber weiterhin geschäftlich gedacht.
Heute lässt sich sein Vermögen nicht zuverlässig beziffern. Ein großes eigenes Vermögen ist öffentlich nicht klar belegt. Gleichzeitig ist er nicht aus der Unternehmerwelt verschwunden.
Vielleicht ist genau das der Kern dieser Geschichte: Franjo Pooth steht für eine öffentliche Unternehmerbiografie, die nicht glatt verläuft. Erfolg, Verlust, Image, Familie, Neustart — alles liegt nah beieinander. Und solange der Name Pooth mit deutscher Medienkultur, Business und Prominenz verbunden bleibt, wird auch die Frage nach seinem Vermögen nicht ganz verschwinden.
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Hannah Keller ist Redakteurin bei VermoegenHeute.de und spezialisiert auf Vermögensanalysen, Unternehmer, Influencer und Wirtschaftsthemen. Ihre Inhalte basieren auf journalistischer Recherche sowie öffentlich zugänglichen Informationen und Medienberichten.



